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| Vermögensverwalter laufen den Banken davon |
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"Wer sich heute als Vermögensverwalter niederlassen will, sollte sich das sehr gut überlegen. Viele ehemals in Banken tätige Vermögensverwalter wissen häufig nicht, was auf sie zukommt. Wer zu gründen beabsichtigt, sollte dies im Ausland tun", so Jörg Urlaub, Vorstand des Vermögensverwalters Incam http://www.incam.de , im Gespräch mit pressetext. Laut dem Fachmann, der seit über 20 Jahren im Vermögensverwaltungsgeschäft tätig ist, steigt der Wettbewerb. Hinzu kommen die seit Ende August dieses Jahres gültige Beitragsverordnung der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen http://www.e-d-w.de sowie die ab dem kommenden Jahr neuen Protokollpflichten (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090827029/). Die Neugründungen von unabhängigen Vermögensverwaltungsunternehmen wirbeln den in der Krise stark in Mitleidenschaft gezogenen Markt neu auf. Namen wie Swissrock, Alpine Capital, Bay Investment, Mandarine Gestion oder Silk Invest tauchen neben vielen anderen Playern auf. Die Newcomer profitieren vor allem von ihrer fokussierten Ausrichtung auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden. Fachleute kritisieren bereits seit Längerem, dass sich vorrangig viele alteingesessene Institute trotz Krise weiter starre Vertriebsmodelle beibehalten und der Finanzkundschaft umfangreiche Produktpaletten anbieten, die sie weder versteht noch im Portfolio wirklich benötigt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090904018/). Marktneulinge im Vermögensverwaltungsgeschäft haben dieses Manko für sich entdeckt und betreuen meist Kapital in zwei- oder dreistelliger Millionenhöhe. Anstatt einer großen Palette an Produkten wollen sich Start-ups auf Anlagenischen konzentrieren. "Der Kostendruck ist sowohl bei den Banken als auch bei den Vermögensverwaltern immens. Was Letztere allein an Transaktionen verdienen, ist im Vergleich zu den letzten Jahren marginal", sagt Urlaub im Gespräch mit pressetext. Trotzdem vermeldet der Verband unabhängiger Vermögensverwalter http://www.vuv.de einen wahren Gründungsboom. In den vergangenen eineinhalb Jahren sind 24 neue Mitglieder beigetreten. Die Krise scheint immer mehr wie ein Katalysator zu wirken. (Ende)
Aussender: pressetext.deutschland |
Frankfurt am Main/Meerbusch (pte/17.09.2009/13:55) - Immer mehr Vermögensverwalter wollen künftig unabhängig von großen Finanzkonzernen arbeiten und verlassen ihre bisherigen Arbeitgeber. Weil Kundenvertrauen gerade in Zeiten der Rezession ein unbezahlbares Gut ist und traditionelle Anbieter wie Privatbanken für die meisten Kunden längst nicht mehr vertrauenswürdig erscheinen, gehen viele Berater lieber ihre eigenen Wege. Die somit ausgelöste Gründungswelle von ehemaligen Führungskräften aus renommierten Investmenthäusern überrascht selbst eingefleischte Branchenkenner. Wer das Vertrauen der Kunden genießt, weiß, dass ein neues Start-ups derzeit gute Chancen hat.